Hund auf ein Shooting vorbereiten: Tipps und Tricks

Die Vorbereitung für ein Hundeshooting ist nicht aufwendig, aber es hilft, wenn man ein paar Dinge beachtet und im Vorfeld überlegt und plant. Man kann seinen Hund auf ein Shooting vorbereiten, indem man:

  • ihn hübsch macht
  • ihn in eine gute Stimmung bringt
  • Seine liebsten Belohnungen dabei hat
  • ihn die wichtigsten Dinge lehrt, die man am Shooting gerne von ihm hätte

Den Hund fürs Shooting hübsch machen

Hund auf ein Shooting vorbereitenBei Kurzhaarhunden ist das normalerweise eigentlich gar nicht nötig – da reicht es, den Sabber aus den Augen zu machen, falls es welchen hat. Langhaarhunde sehen halt schon schöner aus, wenn sie ein wenig frisch gebürstet sind. Das muss kein Frisörbesuch sein. Wenn der Hund bürsten ganz doof findet, macht man es vielleicht nicht gerade bevor man zum Shooting losfährt, sondern ein wenig früher.

Wenn man sich nicht daran stört, dass der Hund auf den Bildern ein Geschirr trägt, kann man ihn natürlich damit ausstatten, wenn einem ein Halsband nicht reicht. Geschirre werden nicht wegretouchiert. Wer seinen Hund auf dem Foto ohne Halsband und Geschirr haben möchte, muss ihn auch so führen können. Ein schönes Halsband ist aber (meiner Meinung nach) durchaus schmückend und reicht in den allermeisten Fällen auch, damit der Hund nicht unverhofft etwas nachspringt.

Der kleine Floki auf dem Foto war damals ca 12 Wochen alt und seinem Frauchen war es egal, dass er das Geschirr trägt – das gehört halt einfach dazu. Es steht ihm ja auch gut.

Belohnungen einpacken

Für ein Shooting stattet man sich ansonsten am besten aus wie für eine Trainingsstunde, denn etwa so ist das auch – der Hund macht Übungen aller Arten wie sich auf einen Baumstamm legen, Sitz auf einem Stein, Abruf usw und wird dann dafür belohnt. Niveau der Übungen könnte man sagen ist etwa Junghundekurs.

Ich bringe zum Shooting Leckeli und Spielzeuge mit, da ich immer eine halbe Hundeschule im Auto habe.

Dem Hund beibringen, was er können soll

Hund auf ein Shooting vorbereitenMan kann seinen Hund auf ein Shooting vorbereiten, in dem man ein paar einfache Übungen mit ihm trainiert, falls er sie noch nicht kann. Es ist ein wenig unfair, wenn man am Shooting vom Hund Dinge verlangt, die er nicht kann oder die unheimlich schwierig für ihn sind. Aber keine Angst – grundsätzlich reicht es schon, wenn er kurz ruhig stehen kann oder sich hinsetzen oder hinlegen. Das darf er auch mit Leine (die kann ich relativ leicht wegretouchieren). 3, 4  Sekunden sollte er die Position halten können.

Hund auf ein Shooting vorbereiten

Alles weitere ist ein Bonus. Ich habe Welpen fotografiert, die noch „roh“ waren wie man bei den Pferden sagt (nichts konnten) und Katzen machen sowieso was sie wollen. Meist kriegt man auch da gescheite Fotos. Es ist halt für mich einfacher, wenn man den Hund positionieren kann.

Bei den gezeigten Bildern konnte die Mama nicht wirklich viel mehr als das Kleine – und ist doch trotzdem süss.

Den Hund auf das Fotoshooting vorbereiten „on Location“

Hund auf ein Shooting vorbereitenWenn der Hund die Location schon kennt, reicht es, ihn ein wenig ankommen und Zeitung lesen zu lassen, zu versäubern und eventuell bei sehr lebendigen Hunden den „grössten Pfupf“ ein wenig abzubauen. Der Hund sollte fürs Shooting nicht müde oder ausgepowert sein, aber auch nicht mehr unter Strom stehen.

Bei fremden Locations ist es gut, wenn man sich ca 1o – 20 Min. Zeit nimmt für rumschnüffeln, alles kennen lernen, die wichtigsten Orte markieren usw, damit der Hund sich nachher konzentrieren kann. Wir möchten unseren Hund in einer entspannten, positiven und interessierten Stimmung, damit er gut mitmacht.

Eine gute Idee ist es vielleicht wenn man mit dem Hund die Location schon vor dem Shooting einmal besucht. Dann hat man selbst eine Idee, wie es da aussieht, und der Hund kennt sich auch schon ein wenig aus. „Den Hund auf ein Shooting vorbereiten“ heisst ja nicht nur „am Shootingtag“ :-).

Sich selbst vorbereiten

Abgesehen davon, dass, wenn man selbst aufs Foto möchte, man sich natürlich auch so hübsch macht und ausstattet, wie man gerne gesehen werden möchte, ist eine ruhige, positive und erwartungsfrohe Stimmung durchaus auch von Frauchen oder Herrchens Seite her sehr hilfreich, denn das überträgt sich auf den Hund und auf die ganze Angelegenheit.

Eine gute Gelegenheit, beim kurzen Versäubern zu üben, ruhig zu bleiben und durchzuatmen, wenn etwas nicht so läuft, wie es sollte.

 

 

 

 

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